Sinnesraum "Oase der Sinne" getauft

Nach viel Arbeit ist die Oase der Sinne nun fertig! Bewohnerinnen und Bewohner können in behaglicher Atmosphäre entspannen und mit verschiedenen Angeboten ihre Sinne aktivieren.
Sinnesraum "Oase der Sinne" getauft

Die „Sinnesdusche“ kann flexibel gestaltet werden und ist auch für Rollstuhlfahrer gut zu erkunden.

Die Verbindung von entspannenden Momenten mit sensorischen Reizen zur Körperwahrnehmung und Sinnesaktivierung wird von Bewohnerinnen und Bewohnern der St. Anna-Stift gGmbH, Pflege-und Wohnheim der katholischen Kirchengemeinde Altenbochum Laer, als angenehm empfunden.Bewohnerin Eva Scheffner testet nach Fertigstellung des Raums gespannt die Atmosphäre:sie sitzt zurückgelehnt in einem gemütlichen Seniorensessel mit Massageauflage. Das Licht im Raum ist gedämpft, eine Lichtkugel zaubert Lichteffekte auf die cremefarben gestrichenen Wände und aus den Lautsprechern klingt leise Meeresrauschen. „Wenn man hier so sitzt, kann man alles um sich herum vergessen und sich ganz seiner Phantasie hergeben“, erklärt sie.

Sinnesaktivierungen, sowie Entspannungsangebote gehören schon lange zum Alltag in der Einrichtung. Bisher hatte man einen mobilen Sinnes Wagen, den die Mitarbeiter für ihre Arbeit innerhalb der Sozialen Betreuung mit in die Bewohnerzimmer nehmen konnten. Für schwerstpflegebedürftige und immobile Bewohnerinnen und Bewohner bleibt diese Variante auch weiterhin bestehen. Die Oase der Sinne wurde zusätzlich von einem Mitarbeiterteam in Zusammenarbeit mit der Logopädin und Sprachtherapeutin Maria-Elisabeth Flesch entworfen. Der Raum dafür wurde als solcher bewusst gewählt: „Der neue Bereich kann gut gelüftet werden und ist fernab von Lärmquellen und dem Alltagsgeräuschen“, weiß Maria-Elisabeth Flesch. Das Angebot zur Aktivierung der Sinne sollte nicht überladen sein, einige wenige Elemente reichen aus, um die älteren Teilnehmer nicht zu überfordern. Lichtprojektionen, Musik, Duftöle, eine Tastwand, sowie eine Tastkiste und Massageeinheiten können je nach Bedarf zum Einsatz kommen oder wechselnd ausprobiert werden.  Das sorgt für Abwechslung und immer wieder neue Sinneswahrnehmungen.

„Dank der Geldspende von Familie Friemann und viel Engagement der Mitarbeiter und Frau Flesch konnte für Bewohnerinnen und Bewohner diese Oase geschaffen werden“, freut sich Geschäftsführer Gerhard Engelke.

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