Kinästhetik

Kinästhetik ist die Lehre von der Bewegungsempfindung und den praxisbezogenen Erfahrungswissenschaften zuzurechnen. Die Ursprünge der konzeptionellen Entwicklung der Kinästhetik gehen auf die US-Amerikaner Frank White Hatch und Linda Sue („Lenny“) Maietta zurück.

"Kinästhetik ist das Studium der Bewegung und der Wahrnehmung, die wiederum aus der Bewegung entsteht - sie ist die Lehre von der Bewegungsempfindung." (Lenny Maietta, Frank Hatch, 2003)

Kinästhetik ist somit keine Technik, sondern ein Handlungskonzept, mit dem die Bewegung von Bewohnern schonend unterstützt wird ohne Heben und Tragen. Mit ihrer Hilfe soll die Motivation des Pflegebedürftigen durch die Kommunikation über Berührung und Bewegung deutlich verbessert werden. Sie stellt eine Systematik zur Verfügung, um Bewegungsressourcen zu beschreiben und adäquate Bewegungsangebote zu gestalten.

Jede Bewegung und jeder Transfer wird so gestaltet, dass der Bewohner dabei die Selbstkontrolle über das Geschehen hat.

Das bedeutet, dass die gemachte Bewegungserfahrung nachvollzogen und der eigene Körper dabei als "wirksam" erfahren werden kann.

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