FEM

Freiheitseinschränkende Maßnahmen (FEM) sind Handlungen oder Gegenstände, die Bewohner daran hindern, sich frei fortzubewegen. Jede Form einer freiheitseinschränkenden Maßnahme stellt einen erheblichen Eingriff in die Grundrechte und Würde eines Menschen dar. Der Einsatz von Schutzmaßnahmen ist immer eine Beschränkung der Freiheitsrechte des Bewohners und darf nicht zur Sturzvorsorge dienen.

fem.pngUm den Prozess optimal vermitteln zu können, stehen in unserem Haus drei von der Universität Witten/Herdecke geschulte Mitarbeiter zur Verfügung, die eine Vielzahl möglicher Alternativen bzw. Interventionen zur Vermeidung von FEM aufzeigen und vermitteln können.

„Ziel (…) ist es, eine Pflegepraxis zu unterstützen, die sich in allen Fällen an der Menschenwürde der Bewohner orientiert und ihre Willens- und Fortbewegungsfreiheit entsprechend achtet. Dieser Achtungsanspruch kommt zum Ausdruck, wo die Praxis auf FEM gänzlich verzichtet oder wo die Eingriffe – die rechtlich abgesichert sind – so geringfügig wie möglich gehalten werden“.[1]



[1] Leitlinienreport zur Evidenzbasierten  – Vermeidung von freiheitseinschränkenden Maßnahmen in der

beruflichen Altenpflege, Erstellungsdatum: Juni 2010, Überarbeitet: März 2011

 

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