Besuchskonzept (Stand: 26.10.2020)

Seit dem 01.07.2020 darf jeder Bewohner Besuch empfangen – dabei hat er Anspruch auf maximal zwei Besuche am Tag mit je maximal zwei Personen; alternativ können gemeinsame Zusammentreffen außerhalb der Einrichtung erfolgen.

Besuchszeiten sind montags bis freitags jeweils von 10 bis 12 Uhr und von 14:30 bis 17:30 Uhr;
an den Wochenenden sowie Feiertagen jeweils von 14 bis 17 Uhr.
Anmerkung: Für die Adventsonntage sowie die Weihnachtsfeiertage werden Besuchszeiten wie werktags angeboten.

Die Besuche finden innerhalb der Einrichtung in den Zimmern der Bewohner statt;
in den Doppelzimmern, wenn möglich nicht unter Beteiligung des Mitbewohners bzw. nicht zeitgleich mit Besuchern des Mitbewohners. Im Fall, dass Bewohner eines Doppelzimmers zeitgleich Besuch empfangen, werden alternative Räumlichkeiten zur Verfügung gestellt bzw. die hinzukommenden Besucher gebeten, außerhalb des Wohnbereiches zu warten.

Besucher und Bewohner können alternativ für maximal sechs Stunden die Einrichtung verlassen, wenn sie sich dabei an die Hygieneregelungen (s.u.) halten.
Anmerkung: Der Garten sowie Aufenthaltsräume werden von allen Bewohnern der Einrichtung bzw. allen Bewohnern des jeweiligen Wohnbereiches unter Wahrung des Mindestabstandes genutzt. Eine zusätzliche Nutzung durch Besucher ließe aufgrund des Platzangebotes die Wahrung des Mindestabstandes nicht zu. Von einer Sperrung des Gartens oder sonstigen Aufenthaltsflächen für Bewohner zu den Besuchszeiten wird abgesehen! 

Das Angebot der Videotelefonie (Skype) mit Unterstützung durch den Sozialen Dienst besteht weiter! Trotz Besuchsmöglichkeiten werden lt. Empfehlungen des RKI Kontakte über Telekommunikation von der Einrichtung bevorzugt! Zudem werden Besucher - insbesondere in Zeiten hoher Infektionszahlen - sensibilisiert, ihre Besuche und Besuchszeiten im Ermessen zum Schutz des Bewohners und Gewinn an Teilhabe abzuwägen. 

Der Eintritt der Besucher erfolgt zu den Besuchszeiten über den Straßeneingang an der Liebfrauenstraße zur Terrasse in den Speisesaal. Der Speisesaal bietet als Empfangsraum ausreichend Platz, um bei zeitgleichem Eintreten von mehreren Besuchern den Mindestabstand wahren zu können. Somit bedarf es keiner Terminierung der Besuche.

Es ist bei Eintritt in die Einrichtung von den Besuchern unaufgefordert ein Mund-Nasen-Schutz (MNS) zu tragen sowie eine sorgfältige Händedesinfektion durchzuführen; Händedesinfektionsmittel und MNS werden von der Einrichtung am Eingang des Speisesaals zur Verfügung gestellt.

Im Speisesaal werden Besucher wenn möglich von einem Mitarbeiter in Empfang genommen.

Der selbstständige Eintritt in die weiteren Räumlichkeiten der Einrichtung ist aufgrund von Zugangsbeschränkungen nicht möglich. Befindet sich keine Ansprechperson im Speisesaal bzw. im Zugangsbereich auf der Terrasse, werden Besucher mittels Informationsaushängen aufgefordert, sich über ein bereitgestelltes Telefon mit dem jeweilig verantwortlichen Mitarbeiter unter einer festgelegten Telefonnummer in Verbindung zu setzen. 

Jeder Besucher wird vor Eintritt in die Einrichtung oder vor Verlassen der Einrichtung mit dem Bewohner einem protokollierten Kurzscreening und einer dokumentierten Kontrolle der Körpertemperatur unterzogen. Besucher mit Symptomen nach dem Screeningprotokoll sowie Kontaktpersonen von COVID-19-Infizierten und Reiserückkehrer aus dem Ausland in den ersten 14 Tagen haben zum Schutz der Bewohner keinen Anspruch auf Einlass bzw. den gemeinsamen Aufenthalt mit dem Bewohner außerhalb der Einrichtung.
Anmerkung: In Zeiten hoher Infektionszahlen werden auf Basis des Rechts auf Teilhabe und soziale Kontakte für Bewohner auch Besucher aus sogenannten Hotspots der Einlass gewährt. 

Die Screeningprotokolle liegen für die Besucher im Speisesaal aus und können vorab selbstständig ausgefüllt werden. Die Kontrolle und Dokumentation der Körpertemperatur sowie die Bestätigung des Kurzscreenings erfolgt in jedem Fall durch einen Mitarbeiter der Einrichtung.

Besucher sind i.d.R. in den letzten Wochen über die allgemeinen Hygieneregelungen der Einrichtung zum Schutz vor einer SARS-CoV-2 Infektion informiert worden; unterstützend werden diese zusammengefasst (s.u.) auch ausgehängt sowie auf der Homepage der Einrichtung dargestellt.

Besucher unterzeichnen sowie für das gemeinsame Verlassen der Einrichtung mit dem Bewohner als auch bei Eintritt in die Einrichtung für den Besuch der Bewohner in den Zimmern, dass sie die Verantwortung für die Einhaltung des Infektionsschutzes selbst übernehmen.

Besucher werden bei ihren Besuchen in den Zimmern gebeten auf direktem Weg zum jeweiligen Bewohnerzimmer zu gehen und nach Besuch die Einrichtung auf direktem Weg über den Haupteingang wieder zu verlassen; wenn möglich werden Besucher von dem Mitarbeiter zu den Zimmern und wieder hinausbegleitet, um den Kontakt zu anderen Bewohnern zu minimieren.

Anmerkung: Derzeit befindet sich das Konzept zur Testung auf SARS-CoV-2 in Bearbeitung. 

Für den Ablauf der Besuche unter den notwendigen Hygienemaßnahmen werden die Mitarbeiter der Pflege und Betreuung insbesondere am Nachmittag und an den Wochenenden/Feiertagen von Aushilfskräften und ehrenamtlichen Mitarbeitern („Besuchslotsen“) unterstützt.

Hygieneregelungen für den Besuch im St. Anna-Stift:

  • Sorgfältige Desinfektion der Hände vor Eintritt in die Einrichtung und kurz vor Eintritt in das Bewohnerzimmer und vor Verlassen der Einrichtung
  • verpflichtendes Tragen von MNS während des gesamten Besuches – auch in den Bewohnerzimmern!
  • Einhaltung eines Mindestabstands von 1,5m zu allen Personen
  • bei näherem Kontakt zu dem jeweilig besuchten Bewohner ist von Seiten des Besuchers und von Seiten des Bewohners ein MNS zu tragen und zuvor eine Händedesinfektion durchzuführen!
  • ein unnötiger Aufenthalt der Besucher auf den Fluren oder sonstigen Räumen der Einrichtung ist zu vermeiden

 

Hygieneregelungen für das Verlassen des St. Anna-Stiftes mit Bewohnern:

  • Das Zusammentreffen kann im Freien mit bis zu vier Personen stattfinden, in geschlossenen Räumlichkeiten mit bis zu zwei Personen
  • Sorgfältige Desinfektion der Hände seitens Besucher und Bewohner vor Zusammentreffen sowie nach Aufenthalt außerhalb der Einrichtung bei Eintritt in die Einrichtung;
    es wird empfohlen sich während längeren Aufenthalten außerhalb der Einrichtung zusätzlich regelmäßig die Hände zu waschen ggf. zu desinfizieren
  • Tragen von MNS möglichst während des gesamten Zusammentreffens, zumindest bei Kontakt zu dem Bewohner ohne Wahrung des Mindestabstandes und/oder in geschlossenen Räumen
  • bei näherem Kontakt zu dem jeweilig besuchten Bewohner ist von Seiten des Besuchers und von Seiten des Bewohners ein MNS zu tragen und zuvor eine Händedesinfektion durchzuführen!
  • Einhaltung eines Mindestabstands von 1,5m zu allen weiteren Personen
  • Aufenthalte an Orten mit vielen Personen und/oder Besuche von Einkaufsläden sind möglichst zu vermeiden

 

Für die Organisation innerhalb der Eirichtung ist bei Durchführung des Kurzscreening von den Besuchenden die Entscheidung zu treffen, ob ein Besuch stattfindet oder ein Abholen des Bewohners erfolgen soll.